{"id":169,"date":"2022-01-19T09:55:35","date_gmt":"2022-01-19T08:55:35","guid":{"rendered":"https:\/\/martina-zuercher.ch\/?p=169"},"modified":"2022-01-19T09:55:35","modified_gmt":"2022-01-19T08:55:35","slug":"fuer-einen-attraktiven-und-schnellen-oev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martina-zuercher.ch\/?p=169","title":{"rendered":"F\u00fcr einen attraktiven und schnellen \u00f6V"},"content":{"rendered":"\n<p>Immer langsamer von der City nach H\u00f6ngg \u2013 das hat die links-gr\u00fcne Stadtratsmehrheit beschlossen. Nebst den bereits bestehenden gibt es weitere Tempo-30-Abschnitte f\u00fcr die Buslinie 46 auf der Nord- und der Ottenbergstrasse und f\u00fcr die Tramlinie 13 auf der Limmattalstrasse. Das bringt nicht nur immer l\u00e4ngere Fahrzeiten f\u00fcr die H\u00f6nggerinnen und H\u00f6ngger, sondern kostet wegen zus\u00e4tzlichen Fahrerinnen und Fahrern, Trams und Bussen viel Geld, das die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einschiessen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die FDP hat sich immer gegen Tempo 30 auf \u00f6V-Hauptachsen gewehrt und wird sich auch weiter wehren. Das Argument L\u00e4rmschutz schiebt die links-gr\u00fcne Mehrheit nur vor. Einerseits erreichen die theoretischen L\u00e4rmreduktionen durch Tempo 30 kaum die tats\u00e4chlich gemessenen. Andererseits macht sie nicht einmal ein anst\u00e4ndiges Pilotprojekt zur anderen m\u00f6glichen L\u00e4rmschutzmassnahme an der Quelle als Alternative zu Tempo 30, n\u00e4mlich zu l\u00e4rmarmen Bel\u00e4gen. Dies, obwohl die Stadt Z\u00fcrich ja immer und \u00fcberall Vorreiterin sein will.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit rund drei Jahrzehnten ist der \u00f6V in der Stadt Z\u00fcrich unter freisinniger F\u00fchrung und hat sich gut entwickelt. 41 Prozent betr\u00e4gt der \u00f6V-Anteil am Gesamtverkehr der Stadt Z\u00fcrich, vor 20 Jahren lag er noch bei 30 Prozent. Im umjubelten Kopenhagen liegt er nur bei rund 18 Prozent. Denn ein schneller \u00f6V mit einem guten Netz ist nicht nur f\u00fcr H\u00f6ngg, sondern \u2013 kombiniert mit einer zukunftsf\u00e4higen individuellen Mobilit\u00e4t \u2013 f\u00fcr die ganze Stadt wichtig, wenn wir weiterhin die Wirtschaftsmetropole der Schweiz sein wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss zu einem anderen aktuellen Thema: dem neuen Garderoben- und Clubgeb\u00e4ude auf dem H\u00f6nggerberg. Der urspr\u00fcnglich geplante Bezugstermin des rund 12-Millionen-Baus w\u00e4re Mai 2021 gewesen. Diesen musste das Amt f\u00fcr Hochbauten als Bauherrin mehrfach verschieben, zum letzten Mal im November auf Anfang 2022. Es l\u00e4uft im Amt f\u00fcr Hochbauten vieles schief. Schon dass sich gr\u00f6ssere Projekte, wie die Instandsetzung von Kongresshaus und Tonhalle, der Neubau des Restaurants Fischerstube, die Wachen von Schutz und Rettung et cetera, verz\u00f6gern oder verteuern, ist schwach. Aber dass man es nicht einmal schafft, ein Garderobengeb\u00e4ude rechtzeitig fertig zu stellen, ist nichts anderes als eine Bankrotterkl\u00e4rung. W\u00e4re ein B\u00fcrgerlicher und nicht ein Sozialdemokrat Departementsvorsteher, h\u00e4tte dieser nach dem x-ten Fauxpas wohl schon lange den Hut nehmen m\u00fcssen. Darum ist jede Stimme f\u00fcr die FDP am 13. Februar wichtig, damit verantwortungsbewusste Politik auch H\u00f6ngg wieder zugutekommt.<\/p>\n\n\n\n<p>(Text auch erschienen in der &#171;H\u00f6ngger-Zeitung&#187;, <a href=\"https:\/\/hoengger.ch\/fdp-10-nur-wir-setzen-uns-fuer-einen-attraktiven-und-schnellen-oev-nach-hoengg-ein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H\u00f6ngger.ch | FDP 10 \u2013 (Nur) wir setzen uns f\u00fcr einen attraktiven und schnellen \u00f6V nach H\u00f6ngg ein (hoengger.ch)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer langsamer von der City nach H\u00f6ngg \u2013 das hat die links-gr\u00fcne Stadtratsmehrheit beschlossen. Nebst den bereits bestehenden gibt es weitere Tempo-30-Abschnitte f\u00fcr die Buslinie 46 auf der Nord- und der Ottenbergstrasse und f\u00fcr die Tramlinie 13 auf der Limmattalstrasse. 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