Autor: mzuercher

Auf einer schrägen, glatten Fläche bleibt Nichts liegen – oder warum Produktdesign von Abfallkübeln nicht unbedingt Kernkompetenz der Stadtverwaltung ist

In meiner ersten sogenannten Schriftlichen Anfrage als Gemeinderätin vor rund vier Jahren ging es tatsächlich um Abfallkübel. Entsorgung und Recycling Zürich hatte gerade einen eigenen Abfallkübel entwickelt, welcher früher oder später den preisgekrönten «Abfallhai» verdrängen soll. Der Abfallhai wird von einem KMU in Knonau hergestellt und steht nicht nur in verschiedenen Schweizer Städten, sondern auch

Der Geschäftsbericht der Stadt Zürich – 452 Seiten mit einigen grotesken Beispielen der rot-grünen Politik

Jedes Jahr veröffentlicht der Zürcher Stadtrat einen umfangreichen Geschäftsbericht. Jener über das Jahr 2021 wurde Ende Juni im Gemeinderat fertig beraten. Die Corona-Pandemie hat nachvollziehbarerweise die Arbeit der städtischen Verwaltung stark beeinflusst und zwar nicht nur im Gesundheits- und Umweltdepartement. Jedoch kommt das Wort «Corona» im Bericht nur noch 164 mal vor, im Vorjahr waren

Kostenwahrheit und technischer Fortschritt statt immer mehr Tempo-30 auf öV-Hauptachsen

Mit dem Postulat 2021/254 wollte mein Kollege und ich den Stadtrat auffordern zu prüfen, wie er auf öV-Hauptachsen Lärmsanierungen vorwiegend mit lärmarmen Belägen anstatt mit Temporeduktionen durchführen kann. Dabei sollen die Mehrkosten für die Beläge (Einbau, höhere Sanierungsrhythmus etc.) den Mehrkosten des öV durch die Verlangsamung (Fahrzeuge, Personalkosten etc.), sowie grob geschätzten Kosten für die

Subventioniertes Wohnen für die Richtigen, nicht für die Reichen.

Kurz vor Weihnachten hat der Gemeinderat die Statutenrevisionen der vier stadteigenen Wohnbaustiftungen, der PWG, der Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen, der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien sowie der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich, abgeschlossen. Insbesondere die PWG ist mit ihren knapp 2’000 Wohnungen relativ bekannt. Die Stiftung kauft vorwiegend Häuser von Privaten mit der

Für einen attraktiven und schnellen öV

Immer langsamer von der City nach Höngg – das hat die links-grüne Stadtratsmehrheit beschlossen. Nebst den bereits bestehenden gibt es weitere Tempo-30-Abschnitte für die Buslinie 46 auf der Nord- und der Ottenbergstrasse und für die Tramlinie 13 auf der Limmattalstrasse. Das bringt nicht nur immer längere Fahrzeiten für die Hönggerinnen und Höngger, sondern kostet wegen

Waldsterben? Mindestens Zürichs Schilderwald wächst kräftig!

«Die Stadt Zürich lichtet den Schilderwald aus» titelte eine Medienmitteilung der Stadt Zürich aus dem Jahre 2012. Ist man in der Stadt Zürich unterwegs, hat man allerdings das gegenteilige Gefühl. Konkretes Beispiel: Allein einige Dutzend Meter rund um den Meierhofplatz im Quartier Höngg wurden im letzten Jahr 34 neue Tafeln montiert (Bericht «Höngger»). Wir schreiben das Jahr 2012,

Velorouten – ja, aber nicht so…

Am 27. September stimmt die Stadt Zürich über die sogenannte Velorouten-Initiative ab. Die Initiative ist leider kompromisslos und nimmt keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Lesen Sie dazu mein Statement im Zürich Nord (Lokalinfo).