Martina Zürcher-Böni

FDP-Gemeinderätin Stadt Zürich

Etwas Statistik zu einem Jahr der Legislatur im Gemeinderat

Gestern Abend hat der Stadtzürcher Gemeinderat sein neues Amtsjahr gestartet. Dies habe ich zum Anlass genommen, um in meinem Blog einige Zahlen und Fakten zum abgelaufenen Amtsjahr und beispielsweise zu den eingereichten Vorstössen zusammenzutragen: https://www.mehblau.ch/blog/mai-2023/etwas-statistik-zu-einem-jahr-der-legislatur-im-ge?tagid=

Mehrzweckstreifen in Wipkingen

Persönliche Erklärung von mir im Gemeinderat vom 12. April 2023: Heute hat die Stadt Zürich eine Medienmitteilung zur Weiterführung des sogenannten Mehrzweckstreifen in Wipkingen verschickt. Ich zitiere daraus: «Die Auswertung des Versuchs zeigt: Der Mehrzweckstreifen funktioniert und die Verkehrsteilnehmer*innen haben sich an ihn gewöhnt. Der Mehrzweckstreifen bleibt deshalb bestehen.» Ich zitiere weiter: «Im Rahmen einer

Steter Tropfen höhlt den Stein: Immerhin ein Halteverbot weniger.

Trotz Ablehnung durch die rot-grüne Gemeinderatsmehrheit scheint erfreulicherweise die Forderung, überflüssige Halteverbote zu überdenken, in der Verwaltung angekommen zu sein. Mit dem Postulat 2020/451 wollten Severin Pflüger und ich im Oktober 2020 den Stadtrat auffordern zu prüfen, wie Halteverbote entlang von Tempo 30- Zonen und Tempo 30-Strecken ohne öV ganz aufgehoben oder allenfalls durch Parkverbote

Die SVP wollte in städtischen Kantinen Tee und Kaffee verbieten

Gerne berichte ich immer mal wieder von kuriosen Ideen anderer Parteien. Die SVP hatte im Stadtzürcher Gemeinderat einen Vorstoss mit folgendem Text eingereicht: «Der Stadtrat wird aufgefordert zu prüfen, wie in städtischen Verpflegungsbetrieben nur noch regionale Lebensmittel, die in der Schweiz produziert wurden, angeboten werden.» Bei aller Wichtigkeit der Förderung der Regionalität bei den Lebensmitteln,

Wo der Denkfehler in der rot-grünen Wohnpolitik liegt? Und wie wir endlich wirklich mehr günstigen Wohnraum schaffen?

Seit vielen Jahren bestimmt das Thema «Günstiges Wohnen» die Stadtzürcher Politikagenda. Rot-Grün bestimmte während dieser Zeit wiederum die politischen Mehrheiten in der Stadt – doch die Rezepte, welche SP, Grüne und AL bisher angewendet haben, um die Mietpreise zu senken, werden immer verzweifelter: Sie kosten hunderte Millionen von Steuergeldern und sind doch nutzlos. Warum? Die

Mehr Wohnfläche statt nur Umverteilung der bestehenden Wohnfläche

Die Mieten sind gestiegen. Mehr Wohnraum würde eine Entspannung der Situation bringen. Stattdessen legt das rot-grüne Zürich den Schwerpunkt auf die «Umverteilung» der bestehenden Wohnungen, finanzielle Fehlanreize des Immobilienmarkts zu verstärken und auf das Verhindern von privaten Wohnbauprojekten. Mein Fraktionskollege Hans-Dellenbach haben deshalb dem Stadtrat einige Fragen gestellt. Die Mieten in Zürich steigen seit Jahren.

Auf einer schrägen, glatten Fläche bleibt Nichts liegen – oder warum Produktdesign von Abfallkübeln nicht unbedingt Kernkompetenz der Stadtverwaltung ist

In meiner ersten sogenannten Schriftlichen Anfrage als Gemeinderätin vor rund vier Jahren ging es tatsächlich um Abfallkübel. Entsorgung und Recycling Zürich hatte gerade einen eigenen Abfallkübel entwickelt, welcher früher oder später den preisgekrönten «Abfallhai» verdrängen soll. Der Abfallhai wird von einem KMU in Knonau hergestellt und steht nicht nur in verschiedenen Schweizer Städten, sondern auch

Der Geschäftsbericht der Stadt Zürich – 452 Seiten mit einigen grotesken Beispielen der rot-grünen Politik

Jedes Jahr veröffentlicht der Zürcher Stadtrat einen umfangreichen Geschäftsbericht. Jener über das Jahr 2021 wurde Ende Juni im Gemeinderat fertig beraten. Die Corona-Pandemie hat nachvollziehbarerweise die Arbeit der städtischen Verwaltung stark beeinflusst und zwar nicht nur im Gesundheits- und Umweltdepartement. Jedoch kommt das Wort «Corona» im Bericht nur noch 164 mal vor, im Vorjahr waren